4th Biennial of Fine Art & Documentary Photography

Emotions & Commotions 
Across Cultures
Kehrer Verlag 2016

Katalog zur 
Foto Bennale Berlin 2016 
 

 

Gordon Parks
Selected Works 1934–1978
Steidl Verlag 2016

Katalog zur Austellung
 C/O Berlin Foundation, Berlin 
(bis 4. Dezember 2016)

 


Die Fotojournalistin
Eva Kemlein
1909-2004
Hentrich & Hentrich 2016

Katalog zur Ausstellung  Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum 
(bis 30. April. 2017)


 

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Baukunst Mitte  
Anatomisches Theater der Tierarzneischule  

Index

Anatomisches Theater

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Durch Ehrenhof und Foyer des stattlichen Dreiflügelbaus der ehemaligen Tierarzneischule in der Luisenstraße gelangt man in einen rückwärtigen Park. Hier verbirgt sich das Anatomische Theater, ein 1790 errichtetes, frühklassizistisches Meisterwerk, das Carl Gotthard Langhans dem 200 Jahre älteren Teatro Anatomico in Padua nachempfunden hat. Der villenartige, zweigeschossige Bau mit flacher Kuppel ist das älteste erhaltene akademische Lehrgebäude Berlins und berühmt für seinen kreisrunden Hörsaal. Die dicht gestellten, filigran verzierten Bankreihen, die steil bis unter die Kuppel steigen, gewähren den allseitigen Blick auf den versenkbaren Seziertisch, der unten, im Zentrum des amphitheaterartigen Raumes steht. In DDR-Zeiten und noch zu Zeiten der Wende konnten Besucher sich das despektierlich Trichinentempel genannte Gebäude mit dem schönsten Hörsaal Berlins von Mitarbeitern des Instituts für Fleischhygiene zeigen lassen. Solch beschauliche Fremdenführerei hat sich die Hauptstadt leider abgewöhnt. Wie die historischen Bauten der Tierärztlichen Hochschule mit ihren reizvollen, bröckelnden Fassaden hat auch der von Peter Joseph Lenné geschaffene Gartenpark einiges von seiner ursprünglichen Pracht eingebüßt, erfreut sich aber - vielleicht gerade deshalb - unter Studenten großer Beliebtheit.

Adresse: Luisenstr. 56  10117 Berlin
Verbindung: U 6 Oranienburger Tor; Bus 147, 157
 


Büchertips:

Sabine Bohle-Heintzenberg:  
Architektur und Schönheit. Die Schinkel-Schule in Berlin und Brandenburg.


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Stand: 11. Januar 2011