Cornelia Schleime
Wimpernschlag
Kerber Verlag 2016

Katalog zur Ausstellung
 Berlinische Galerie, Berlin 
(bis 24. April  2017)


   


Monet 
Licht, Schatten 
und Reflexion

Katalog zur Ausstellung 
in der Fondation Beyeler, 
Riehen/ Basel  
(bis 28. Mai 2017)


 


 
 

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Späthsches Arboretum  

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Sechs Generationen lang, von 1720 bis 1944, gelang es der Späthschen Gärtnerdynastie das Erbe zu mehren und einen Gartenbaubetrieb von Weltgeltung zu schaffen. Franz Späth, der vorletzte und erfolgreichste in der Reihe der Familienoberhäupter, verhundertfachte die vom Vater übernommene Anbaufläche. Die Entstehung und der Name des Stadtteils Baumschulenweg gehen auf sein Wirken zurück. An seinem 1874 errichteten Wohnhaus ließ er nach Plänen des Stadtgartendirektors Gustav Meyer den Garten anlegen, aus dem das heutige Arboretum hervorging.
In den Formen eines englischen Parks war es zugleich Hausgarten, Versuchsfeld für den Baumschulbetrieb und Schaupflanzung für die Kunden. Die mit 4000 Pflanzenarten besetzte, nur 3,5 ha große Fläche wird von äußerst schmalen Wegen erschlossen. Ihre besonderen Idyllen liegen in einer Gewässerzone und einem erst zwischen 1928 und 1929 eingefügten Steingarten. Gartenkunst und die Bedürfnisse des gärtnerischen Alltags haben in dem Baumgarten eine ungewöhnliche Intimität und Dichte hervorgebracht. In den 60er Jahren wurde das Späthsche Herrenhaus zu einem Institutsgebäude der Humboldt-Universität umgebaut, die Schäden der Vernachlässigung behoben, alle Pflanzen mit Namenstäfelchen versehen und das Arboretum wieder für ein interessiertes Publikum geöffnet. Seit 1995 wird im September ein Traditionsfest gefeiert und zu den Höhepunkten des Pflanzenjahres finden an einem Sonntag im Monat morgendliche Konzerte und Führungen statt.

 

         

 

   

      

Adresse: Späthstr. 80/81 12437 Berlin
Tel: +49 030 - 636 69 41 Fax: +49 030 - 636 94 46
Verbindung: S 6, S 8, S 9, S 45, S 46, S 85, S 86 Baumschulenweg; Bus 170, 265 Baumschulenstr./ Königsheideweg
Öffnungszeiten: April - Oktober, Mi, Do, Sa, So und feiertags 10-18 Uhr
 
 
 
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Stand: 11. Januar 2011