Axel Klappoth,
Brigitte Proß-Klappoth:


Verborgene Orte
in Berlin


das Buch

 


 

         Stadtführer Berlin

                    Berlin Hidden Places  -  Verborgene Orte in Berlin

        Home    Bezirksindex    Sachindex    Personenindex                    Berlin Bibliothek     Literarisches Berlin 

Mitte  
Tadshikische Teestube  

Index

Brecht-Haus

Anatomisches Theater

Babylon-Kino

Der verlassene Raum

Architektur Zentrum

Franzisk.-Klosterkirche

Gärten Luisenst. Kanal

Arte Luise Kunsthotel

Galerie Deutsche Guggenheim

Markthalle Ackerstraße

Michaelskirche

Raum der Stille

Tadshikische Teestube
Mori-Ogai-Gedenkstätte
Honigmond-Hotels

BerlinerTeesalon
Historischer Hafen
Spiegelsaal

Das morgenländische Idyll aus geschnitzten Holzpfeilern und Deckenbalken, Teppichen und zu Divanen aufgeschichteten Stoffen, Kissen und Armrollen ist nach dem Auszug der Tadshikischen Teestube aus dem Palais am Festungsgraben jetzt im hinteren Teil des Kunsthofes zu finden. Der mit großen Steinen gepflasterte und von einer Kastanie mit Rundbank beherrschte Hof liegt in unmittelbarer Nachbarschaft der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße. Die Teestube und ihr köstliches Interieur sind ein Stück DDR-Kulturgeschichte zum Anfassen. Es entstammt komplett einem Stand der sowjetischen Teilrepublik Tadshikistan auf einer der Leipziger Messen der 70er Jahre und wurde der DDR als Geschenk überlassen. Weder die reizvolle Ausstattung, noch die Karte mit kleinen Speiseangeboten und zahlreichen internationalen Teespezialitäten hat sich seit der Eröffnung, 1976, kaum nennenswert geändert. Zum Sitzen in den, um die niedrigen Tische aufgehäuften Polstern werden die Schuhe ausgezogen. Für Gäste, denen das zu beschwerlich ist, stehen Tische mit Stühlen bereit.
Immer montags, ab 19.30 Uhr, ist Märchenstunde in der Teestube. Die Kinder- und Jugendbuchautorin Ilse Korn hatte die Kunst des Erzählens in der bücherarmen Nachkriegszeit im damaligen Haus der Kultur der Sowjetunion, dem späteren Palais am Festungsgraben, begründet. Heute setzen ihre Tochter und ihre Enkelin, die Märchenerzählerinnen Nina Madlen Korn und Katja Popow, diese Tradition in der Teestube im Kunsthof fort.
 

      

   
Adresse: Kunst-Hof, Oranienburger Str. 27, 10117 Berlin, Tel.: + 49 (0)30 2041112
Öffnungszeiten: täglich 12-24 Uhr
Verbindung: S2 Oranienburger Str., Tram M1+M6 Oranienburger Str.
 
Nächster

Kunst- und Kultur-Stadtführer-Berlin: 
www.berlin-hidden-places.de  © 2000 - 2013 Axel Klappoth / Brigitte Pross-Klappoth / yuba edtion. Alle Rechte vorbehalten.
Copyright Fotos © Brigitte Proß-Klappoth / Berlin
Stand: 18. Januar 2013